Wahlsystemsimulator
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Version 4.1.0
erstellt von Philipp Weinmann
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Quelle:
http://portal.uni-freiburg.de/politik/professuren/vergleichende-regierungslehre/mitarbeiter/weinmann-philipp



Ausfhrung
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- Makros mssen aktiviert werden, um Berechnungen speichern und mehrere Berechnungen durchfhren zu knnen
- Manuelle Berechnung sollte aktiviert werden (unter Datei - Optionen - Formeln) 
   (andernfalls ist die Bedienung unkomfortabel, da bei jeder Eingabe sofort neu berechnet wird)
- Iterative Berechnung sollte aktiviert werden (unter Datei - Optionen - Formeln)
   (notwendig zur Berechnung der direktmandatsbedingten Unterverteilung und des Flexiblen, Zielgerichteten Ausgleichs)
- Im Blatt "Berechnungen" sollten nicht mehr zu berechnende Zeilen komplett gelscht werden anstatt nur die Zellinhalte zu lschen
   (andernfalls werden zu viele Rechnungen vorgenommen)



Changelog
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v4.1.0:


Grundlegende nderungen:
- Verwendete Umfragen bis Juli 2017 erweitert


Weitere nderungen:
- Abb. 1 und 2 hinzugefgt



v4.0.0:


Neue Funktionen:
- Vorschlag von Norbert Lammert (in zwei Varianten A und B), SPD-Vorschlag von 2016 und Kombination der Lammert-Vorschlge mit SPD-Vorschlgen implementiert (maximale Bundestagsgre in Eingabe vernderbar)
- Effizienter Ausgleich von Grotz/Vehrkamp 2017 implementiert (maximale Bundestagsgre in Eingabe vernderbar)
- Fr Lammert-Vorschlge und kombinierte Vorschlge wird die proporzverzerrende Bevorzugung der einzelnen Parteien ausgegeben (nur fr Parteien die durch berhangmandate bevorzugt sein knnen)
- Zustzliche Variablen zur Analyse der innerparteilichen Verzerrungen hinzugefgt [abgekrzte Benennung]: 
  . Maximaler Verlust einer Landesliste (in Prozent gg. jeweiligen Proporzmandaten) [MaxVerlust]
  . Aufzhlung der Parteien, die einen absoluten Verlust gegenber ihren Ansprchen an 598 Proporzmandaten hinnehmen mssen und Angabe wie viele Sitze bei wie vielen Landeslisten betroffen sind, z.B. CDU(4;3) bedeutet die CDU verliert insg. 4 Sitze gg. ihren Ansprchen von 598 bei 3 Landeslisten [gg. 598]
  . Aufzhlung der Parteien, die gnzlich ohne Listenmandate bleiben [Ohne LM]


Grundlegende nderungen:
- Verwendete Umfragen bis Januar 2017 erweitert (auch sehr wenige bislang verwendete Umfragen aktualisiert bzgl. CSU-Wert)


Weitere nderungen:
- Einige Begrifflichkeiten angepasst (z.B. "Nur externer Ausgleich (Peifer 0)" umbenannt in "(Nur) Externer Ausgleich", abgekrzt Ext. Ausgl.)



v3.0.0:


Neue Funktionen:
- Direktmandatsbedingte Unterverteilung fr alle Verfahren implementiert
- Angepasster Sainte-Lagu-Index fr innerparteilichen Disproporz fr alle Verfahren implementiert (abgekrzt: IpDisprop)
- Flexibler und Zielgerichteter Ausgleich implementiert (abgekrzt: Zielger. Ausgl.; Parameter vernderbar in Eingabe)
- Kleiner Ausgleich [SPD-Vorschlag] implementiert
- Vollausgleich implementiert (ermglicht Identifikation von Ineffizienz)


Grundlegende nderungen:
- Verwendete Umfragen auf den Zeitraum 2005-2015 ausgedehnt (einsehbar in separatem Tabellenblatt, ebenso wie alle Umfragen von Infratest Dimap aus diesem Zeitraum)
- Umfragen 2009-2013 geringfgig aktualisiert, dadurch leicht abweichende Ergebnisse fr diesen Zeitraum (CSU mehrfach verndert, eine andere Umfrage wegen globalem SPD-Minimum)
- Modifikation des Peifer-Verfahren kann nun selbst ber die Eingabe vorgenommen werden (entweder absolut oder prozentual)


Weitere nderungen:
- Einzelne Begrifflichkeiten berarbeitet (z.B. Namen der Verfahren)
- Weitere Gltigkeitsprfungen der Eingabe eingefgt
- Zustzliche Ergebnisse mit extremen Stimmensplittingszenarien entfernt



v2.0.0:


Neue Funktionen:
- Zweierwahlkreise (d'Hondt und Sainte-Lague) implementiert (mit mehreren Fusionskombinationen, auswhlbar ber Eingabe)
- BWahlG 2013 ohne berhangmandate implementiert (zeigt fr den Vergleich mit Zweierwahlkreisen die alleine durch die Ausgangsverteilung entstehenden Vergrerungen an)
- Bundeswahlgesetz 2008 implementiert, um berhangmandate messen zu knnen. Diese stehen fr den allgemeinen Problemdruck (auf Bundestagsgre und fderalen Proporz), der bei allen Ausgangsverteilungen existiert
- Direktmandate und berhangmandate werden nun ausgegeben (fr alle Parteien, die diese erhalten; die anderen erhalten keine (berprft); einmal wird allerdings ein DM doppelt vergeben: 28.08.13, Spltting 5, Zweier SL, Basis 2009)
- hchster und zweithchster Anteil gewonnener Direktmandate im Lnderdurchschnitt und DM-Disproportionalittindizes hinzugefgt (Lnderdurchschnitt der Gallagherindizes (Zuteilungsber. Zweitstimmen- vs. Direktmandatsanteile) + alle Lnderlisten gepoolt)


Grundlegende nderungen:
- Effizienz der Berechnung wesentlich verbessert durch nicht-rekursives Verfahren zur Bestimmung der Bundestagsgre (Fehndrich / wahlrecht.de) (Berechnungszeit dadurch wesentlich reduziert)
- Erststimmenschtzung verbessert (jetzt Rekursiv mit Splitting fr 3 Parteien ohne regionale Varianz, s. Beitrag in ZPol 4/2014). Dadurch genauere Ergebnisse. Alte Schtzmethode weiterhin auswhlbar (in Eingabe)
- Splittingszenarien berarbeitet (angepasst an reale Kombinationen bei letzten Wahlen unter Einbezug der Daten von 2013 sowie 3 bislang nicht aufgetretene Extremszenarien), Werte fr 2013 und 2009 nun auch in der Eingabe (als Orientierung)
- Zweitstimmen auf Lnderebene werden nun auf ganze Zahlen gerundet, dadurch geringfgig abweichende Ergebnisse zu frherer Berechnung
- falls mehrere Parteien den gleichen Anspruch auf das letzte zu vergebende Mandat aufweisen, wird darauf nun hingewiesen. Gem 6 Abs. 2 Satz 4 2. Halbsatz BWahlG msste dann ein Los gezogen werden. Fortan wird dann allen Parteien mit gleichen Sitzansprchen ein Mandat zugeteilt (bisher wurde angenommen, dass durch Losziehen nur eine Partei ein weiteres Mandat erhlt). Dadurch (sehr geringfgige) Vernderungen der Ergebnisse
- fr den (unwahrscheinlichen) Fall, dass zwei Parteien gleichermaen die endgltige Bundestagsgre bestimmen, zeigt der Auslser nun "Mehrere" an. Dadurch und durch gleiche Sitzansprche generell in wenigen Fllen abweichende Auslser zu frherer Version
- falls die Gre von 598 nur aufgrund gleicher Ansprche berschritten wird, wird kein Auslser mehr angezeigt
- Bei gleichen Ansprchen von mehreren Auslsern werden nun korrekterweise keine Sternchen fr Losentscheid mehr angezeigt (losen ist dann berflssig)


Weitere nderungen:
- zahlreiche begriffliche Anpassungen und Przisierungen (z.B. Mindestsitzzahlen, Ausgangsverteilung, erste Verteilung, etc.)
- Bei realen Ergebnissen 2013 und 2009 weitere Partei hinzugefgt, so dass alle 4 Blcke gleich viele Spalten breit sind
- Bei der Eingabe wird nun berprft, ob Prozentwerte zwischen 0 und 100 eingegeben werden (Gltigkeitsprfung)
- Bei der Einzelberechnung wird zudem berprft, ob die Stimmenanteile nicht mehr als 100% ergeben
- Bei Alle berechnen wird nun vorab die geschtzte Rechendauer und hinterher die genaue Berechnungsdauer angegeben
- Makros grundlegend berarbeitet
- Weitere Ursache fr ineffiziente Berechnung identifiziert und behoben: Benutzung von SPALTE statt ZEILE in Sainte-Lague-Verteilungen auf Spalten. Ersetzt durch ZEILE und MTRANS bei Stimmen. Damit Effizienz erhht
- Ergebnisstatistiken und -grafiken berarbeitet
- bei Einzelergebnissen Ergebnisse und Simulation der Wahlen 2009 und 2013 hinzugefgt



Bekannte Probleme
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- im Falle von Direktmandaten einer nicht zuteilungsberechtigten Partei (z.B. PDS 2002) werden zu viele Sitze vergeben
- Einzelergebnisse: fr modifizierte Verfahren knnen sich Parameter ndern, was nicht gespeichert wird (stattdessen "Standard"-Parameter)
- Einzelergebnisse: Lammert-Vorschlge, deren Kombination und Effizienter Ausgleich fehlen noch
- Einzelergebnisse: neue Analysevariablen fr innerparteilichen Proporz fehlen noch
- Ergebnisse insg.: neue Analysevariablen fehlen noch fr Flexiblen und Zielgerichteten Ausgleich
- Direktmandate der AfD werden noch nicht gespeichert. Bei Zweier SL summieren sich daher in wenigen Fllen die Direktmandate auf weniger als 299
